Home Allgemein Informationen “Social” scheint für den Facebook Germany Chef “tot” zu sein!

Social kann man bei Facebook Deutschland nicht mehr hören, so die Aussage von Chef F. Scott Woods! Dann nennen wir das Kind schnell beim ANDEREN Namen, Social Business, oder wie jetzt?

 

Wenn man sich diverse Beiträge durchliest, könnte man meinen bis jetzt haben Unternehmer in den sozialen Netzwerk, auch in dem hoch gepriesenen Facebook, nur gespielt. Doch meiner Meinung nach hat FACEBOOK in vielen Fällen selber Schuld. Jetzt versuchen einige, den schwarzen Peter, den Beratern in die Schuhe zu schieben. Aber das eigentliche Dilemma, hat sich Facebook durch seinen EdgeRank , NewsFeedRank und seinem, ich nenne es einmal Belohnungssystem für Likes und Shares, selber geschaffen.

Jetzt plötzlich meint man, hoppala so geht es nicht!

Zitat aus dem Interview von F. Scott Woods: Ich mag den Begriff Social inzwischen nicht mehr hören, der ist von gestern. Facebook ist längst viel mehr als nur eine Social Media-Plattform. Viele Unternehmen konzentrieren sich immer noch zu stark darauf, ihre ‘Community’ zu managen. Doch das Ziel eines Händlers ist es, ja nicht sozial zu sein, sondern erfolgreich zu wirtschaften.

Sprich: Ein Unternehmer hat sich auf seine eigentlichen Aufgaben, das Verkaufen, zu beschränken und das funktioniert nun mal mit Ads und guten Inhalten. Fertig! Wir wollen Euer Geld!

Allfacebook.de, Jens meint dazu in seinem Blog Beitrag: Zitat: Facebook-Community-Manager dürften dies nicht besonders gerne hören. Bedeutet diese Aussage doch, dass Teile ihrer Arbeit in Zukunft durch massive Anzeigenkampagnen substituiert werden könnten. Aus dem bisherigen Zwei-Wege-Kanal “Social Media” wird damit ein klassischer Ein-Weg-Push-Kanal “Paid Media”!

Thomas Hutter den man schon den “Facebook Papst nennt” kontert in seinem Blog Beitrag: Meiner Meinung nach wird die Arbeit der Community Manager nicht durch Paid Media ersetzt, ganz im Gegenteil, Paid Media unterstützt die Arbeit der Community Manager und verhilft zur gewünschten Reichweite innerhalb der definierten Zielgruppe. Dieser Umstand ist nicht neu, seit der Einführung von Page Post Ads wird diese Linie ganz klar von Facebook propagiert und dies, meiner Meinung nach, auch absolut mit Recht.

Sieht man sich die Aussagen an, dann würde ich, aus meiner Sicht, beide Aussagen unterstützten. Allerdings befürchte ich, dass ich den Umstand für, wörtlich “verrückt halte”, Postings als Community Manager promoten zu müssen um meine eigene Community auch vollständig erreichen zu können. Da stimmt meine Meinung nach schon etwas nicht!

 

Warum und ich spreche jetzt nicht von der Telekom oder Red Bull oder den Top 500 Unternehmen, haben Sie eine Facebook Page?

  • Wir möchten unseren Kunden und denen die es noch werden könnten, eine Möglichkeit geben, mit uns zu kommunizieren, uns kennen zu lernen!
  • Da es die bekannteste Plattform in Social Media ist und ein großer Anteil der Bevölkerung, in den jeweiligen Ländern einen FB Account haben, sehen wir es als notwendig, den Menschen eine einfache, unkomplizierte Möglichkeit zu geben, mit uns als gleichwertiges  Community Mitglied, auf gleicher Augenhöhe, zu kommunizieren.
  • Kommunizieren könnten wir auch über unseren BLOG oder die Firmen Page, auch wenn in vielen Fällen, bei kleineren Unternehmern, es sich nur um einen starren Inhalt handelt. Um doch in den News Feed der vielen Facebook USER zu gelangen, müssen wir Facebook nutzen und von dort aus unsere Beiträge Posten.

 

Wie schaffen sich Unternehmer in vielen Fällen eine Gefolgschaft (Fans) in Facebook?

  • Aufgrund der schlechten Möglichkeiten in Facebook, speziell im B2C Bereich Kontakte zu knüpfen, ist die klassische Situation, dass der Geschäftsführer, oder der leitende Mitarbeiter, der Sales von Klein und Mittelbetrieben, oft mit einem privaten Account in Facebook vertreten ist und so “händisch produzierte Kontakte”, auf die Firmen Page “umleitet”.
  • Man versucht über die klassischen Werbe-Formen, durch Aussendungen im Print Bereich, mit E-Mails, über die gesamte Firmen Korrespondenz, auf Werbeplakaten (Transparente) oder durch Mundpropaganda, auf seine Facebook Page aufmerksam zu machen und Fans dort direkt zu generieren.
  • Die dritte Form der Fan Generierung, es werden Ads geschalten und/oder Gewinnspiele veranstaltet. Jedoch bleibt der gewünschte Erfolg (den man sich selber vorgibt) in sehr vielen, bekannten Fällen, aus. Die produzierten Kosten, die für die Erstellung des Postings entstehen, für den Inhalt  der jeweiligen Story, Bild Materialien, oder auch Videoaufnahmen und die Einbindung in die Home Page (Landing Page), plus den zusätzlichen Kosten für die Facebook Werbe-Schaltung, lassen die Erwartungen so hoch schnellen, dass sie meistens nicht einmal im Ansatz erreicht werden. Um bei der Wahrheit zu bleiben, liegt dies aber nicht unbedingt nur an FACEBOOK, sondern an vielen Umständen. 

 

Das Dilemma mit den eigenen Kunden, Ihre Fans auf der Facebook Page!

  • Ohne FANS, keine Leser. Ohne Interaktion und eine “Relevanz der Inhalte” für Ihren KUNDEN (Fans)- diesen Umstand entscheidet alleine eine Maschine bei Facebook- keine vernünftige Reichweite! Grotesk, wenn man es genau nimmt. Meine Kunden, die ich als Fans auf  meine Page einlade, sie dazu ermutige ein Netzwerk mit uns zu bilden, um natürlich einen engeren Kontakt mit ihnen zu halten, bekommen durch den speziellen Algorithmus von Facebook, nur dann alle meine Meldungen, wenn Facebook meint das diese Nachrichten für die jeweilige Person auch wirklich “interessant” ist!  So enstehen dann die LIKES und Kommentar Spielchen, künstliche, nicht relevante Kommunikation zu Fans, um die Maschinelle Bewertung der “Relevanz” zu überlisten.

 

Gibt es Abhilfe? Ja natürlich, die POST´s promoten. WERBUNG schalten!

  • Und plötzlich sehen wir eine akzeptable Reichweite in unseren Meldungen.
  • Natürlich geschätzter Facebook USER – konzentrieren Sie sich auf das WICHTIGSTE, WERBUNG schalten und alles wird wieder gut!

 

Böse Berater erzählten uns in den letzten Jahren, Facebook ist Social Media. Ein soziales Netzwerk. Das wichtigste, es geht um Dialoge! 

  • Man könnte interpretieren der Facebook Deutschland Chef meinte: Firmen und sozial? Zurück zum eigentlichen Marketing. Es muß alles professioneller werden. Natürlich eine etwas andere Ansprache wie im Print Bereich, aber meine lieben Unternehmer konzentrieren sie sich wieder auf das Wesentliche, sie wollen verkaufen! Und wir bieten Ihnen als Facebook die bezahlte Bühne dazu!  Damit nicht nur ca. 10-15 % Ihre mühsam erarbeiteten Fans, “gratis”, Ihre Meldungen (Postings) zu sehen bekommen. Sarkasmus kommt da schon auf, oder? 

 

Aus dem Interview, ein Zitat von Herrn Woods Facebook Chef Deutschland: Händler können Facebook nutzen, um neue Kunden zu gewinnen und zu Stammkunden zu machen, sie können mit den Kunden kommunizieren und deren Loyalität steigern oder aber sie können über Facebook verkaufen. 

Meine Damen und Herren, glauben Sie mir, mit 25 Jahren Erfahrung im Sales weiß ich wovon ich spreche: Stammkunden, Loyalität der Kunden zum Unternehmen, das entsteht und festigt sich nur durch Kommunikation, samt WERTSCHÄTZUNG.  Zusätzlich benötigen wir noch einen Consumer Benefit für diese Kunden. Das wiederum, unter anderem, führt auch zum Verkauf! 

 

Den einzigen positiven Umstand aus dieser Diskussion, die nun losgebrochen ist, sehe ich in der Tatsache das nun endlich vielen Menschen klar wird, FACEBOOK für Unternehmer ist niemals gratis!

Likes, shares und Kommentare haben, meiner Meinung nach, sehr wohl einen wichtigen Wert. Jedoch sehen wir in die Richtung der Monetarisierung des Projektes Facebook Page, einem ROI, dann zählt eine Kontaktanfrage, eine erhaltene Information aus einem Kommentar des Kunden (“ich interessiere mich für …, meine Meinung ist …, ich empfehle auch ihr Produkt …”) um ein vielfaches mehr, als der Like und belangloses, Blabla. Ein share entspricht schon einer Loyalitätsbekundung und sollte meiner Meinung nach ganz besonders von einem Unternehmen gewürdigt werden.

Grundsätzlich wird sich nichts großartiges Ändern. Aber vielleicht werden viele  erkennen, dass FACEBOOK nicht unbedingt das Medium für SIE ist, um mit Ihren Kunden enger zu kommunizieren.

Mein Tipp: Der Inhalt Ihrer Firmeninformationen, die Geschichte (die Story) die Sie erzählen, sollte in weiterer Form bestimmend sein, wie sie weiter vorgehen um auch diese Menschen, ihre Zielgruppe, zu erreichen!

 

Mirko Lange hat mit dieser Info-Grafik eine gute Grundlage für Ihre Entscheidungen geschaffen: Urheber talkabout 

Im Mittelpunkt steht Ihre Story!

Im Mittelpunkt steht Ihre Story!

 

Gerne erarbeite ich mit Ihnen Ihre Social Business Strategie und setze sie gemeinsam mit Ihnen um! Schreiben Sie mir! 

 

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