Home Allgemein Informationen Studien über Social Media nicht unbedingt 1:1 gültig für KMU´s und EPU´s.

Viele interessante Studien – aber nicht unbedingt für KMU´s – EPU´s treffend!

Natürlich ist es interessant Studien der  großen Player von Consumer Brands und Retail Brands in Österreich, Deutschland und in der Schweiz zu kennen. Wenn wir aber dort auf Durchschnittskennzahlen von 12.000 Fans stoßen, so hat das mit KMU und EPU´s in Social Media in Österreich nur mehr sehr wenig zu tun, denn die werden solche Fan Zahlen kaum erreichen. Aber viele Menschen sehen so ein Ergebnis schnell als “den Stein der Weisen” an. Wobei viele Erkenntnisse sehr wohl so logisch sind das sie auch bei jeden Unternehmen passen.

Dort ist aber der Hund begraben, denn die meisten Studien in Social Media können sich nur auf die großen Unternehmen beziehen. Dann lesen wir über eine durchschnittliche Postingzahl in 28 Tagen von 23 Post in Facebook und erhalten über eine Formel den durchschnittlichen Viralitätsfaktor (Likes + Shares +Kommentare)/Fanzahl *100  pro Posting. Super!

Diese Werte wurden mit der Intensität der Postings verglichen, dabei stellt sich heraus das dieser Wert enorm absinkt je öfter ein Unternehmen postet. Weniger ist mehr! Aha

Ich frage mich nur was ist wenn zu diesem Zeitpunkt meines einzigen Postings meine Fans nicht in Facebook sind. Und die sind nun mal nicht alle um die selbe Zeit in Social Media aktiv. Viele können den Zeitpunkt, trotz Statistiken, leider nicht optimal bestimmen. Was ist mit dem Facebook Edgerank? Habe ich so wenig meinen Kunden – Fans zu sagen? Sind die paar Posts echte Kommunikation oder HAMSTERN von Likes, Shares und Kommentaren … schön , lol, super, toll … Hmm ??

Warum sollte nicht ein anderer Beitrag, bei einer durchschnittlichen Community von 12.000 Fans , besser angenommen werden und damit mehr Likes und Shares bringen. Es denken und handeln alle Fans ja nicht gleich!  Unterschiedliche Menschen, sind zu unterschiedlichen Zeiten in Facebook. Das ist einerseits abhängig vom Unternehmen, vom Job, vom Privatleben, ja sogar vom Wetter und vielem mehr. Damit wird ein Post auch unterschiedlich von der Masse der Fans beurteilt, die diesen Post eben nun auch zu sehen bekommt. Was ist nun? Aber das ist ja eine andere Sache … also so einfach ist das alles wohl nicht in einem Topf zu bekommen.

Dass die Viralität am Wochenende, am Sonntag, sehr hoch ist, ist wohl nicht verwunderlich. Da sehr viele Menschen eben an diesem Tag frei haben und ihre Zeit für Information und Kommunikation nützen. In einer guten Stimmung befindend, teilen, liken und sharen sie natürlich auch lieber.

Eine Studie über eine spezielle Kundengruppe hat vi knallgrau mit der FH Joanneum herausgebracht. 

Studie, welche Inhalte auf Facebook "funktionieren".

Studie, welche Inhalte auf Facebook “funktionieren”.

Knackige Beiträge wie in Twitter, auf den Punkt gebracht und nicht künstlich in die Länge gezogen, natürlich werden diese Beiträge besonders gut ankommen und auch eher gelesen als ein Roman in 20 Zeilen, in einer Wurst geschrieben und das Thema aus der Mottenkiste geholt und drei Mal durchgekaut.

Bilder unterstützt durch eine zusätzliche Aussage, einen interessanten Text, vielleicht sogar durch einen widersprüchlichen Text,  logisch das diese Beiträge natürlich mehr Interaktion durch den lesenden bringen. Das hat sicher schon jeder erlebt wenn er es selber ausprobier hat.

Erst vor kurzem durch die obige Studie bestätigt, (Slideshare Präsentation)   dass sich Links in Beiträgen  negativ auf die Viralität auswirken. Mag sein und gilt sicher für die ausgewerteten Daten. Ich würde das aber nicht generalisieren!

Die Erkenntnisse sind sicher sehr interessant und die Aussagen stark bezogen eben auf diese spezielle Gruppe der Unternehmungen. Dort gibt es noch viel zu tun wie man aus der Präsentation herauslesen kann.

Wenn jedoch sie als KMU, EPU ihre Beiträge optimieren wollen, dann sollten sie nicht einfach irgend eine Studie hernehmen.

Ein allgemeines Rezept das zu ihren definierten Erfolg führt gibt es nicht!

Doch mit ihrer Strategie, auf sie und ihr Unternehmen und die Menschen die sie bewegen wollen abgestimmt, heißt es auch erstmal ausprobieren, messen, monitoren, analysieren, verstehen, verbessern, anpassen, dann erreichen sie ihr gesetztes Ziel.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen klaren Kopf und gebe Ihnen den Rat, vergleichen sie nie Äpfel mit Birnen.

PS:  Und lassen Sie sich nicht mit irgendetwas vollquatschen – schon gar nicht wenn er, oder das Projekt zum Beispiel den Wortlaut „Experte“ beinhaltet. 

Vorsicht! ;-)

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